Island Natur
Zwar kann man Island nicht das Artenreichste Land nennen, doch haben es seine Bewohner, sowohl die Tiere, als auch die Pflanzen, geschafft, sich anzupassen. Die Versuche nicht beheimatete Tierarten dort anzusiedeln schlug meist fehl, sodass man dort nunmehr vor allem den Polarfuchs antrifft, die isländischen Schafe oder Islandponys, die dort noch in freier Wildbahn leben können. Die Vogelwelt Islands ist jedoch ein echter Publikumsmagnet und lockt jährlich immer wieder Vogelkundler an die Brutstätten. Vor allem der Papageitaucher ist weit verbreitet in Island. Für Freunde der Meeresbewohner hat man in Island wie in kaum einem anderen Gebiet die Möglichkeit Wale in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten und zu erleben.
Auch die Pflanzenwelt hat es in der Geschichte Islands geschafft sich dem Klima anzupassen, so findet man dort heute vorwiegend Farne, Moose und Kräuter. Wälder sind Mangelware auf Island, dafür findet man allerhand Flüsse, Seen und Wasserfälle. Ein Großteil des Landes ist von Lava bedeckt, so, dass dort kaum etwas wächst, sich nichts anbauen lässt und auch selten ein Tier hin verirrt. Doch ist gerade diese Charakteristik des Landes der Hauptgrund, weshalb es einen solchen Tourismusboom gab in den letzten Jahrzehnten.
Die heißen Quellen (Geysire) die man in Island findet, entstehen, weil sich das Magma in Island viel dichter unter der Erdoberfläche befindet als in anderen Ländern und Kontinenten. Der Erdmantel ist nicht so dick in Island und das Magma kann somit das Grundwasser erwärmen, die beliebten Reiseziele der Touristen.